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Mittwoch, 1. Mai 2019

Mein Swap für OnStage 2019 in Düsseldorf

OnStage liegt inzwischen auch schon wieder fast drei Wochen zurück und endlich komme ich dazu, die Anleitung für meinen Swap zu posten. die Idee habe ich bei Linda Parker gefunden und habe die Maße dieser kleinen süßen Box so angepasst, dass man zwei Goodies aus einem DIN A4-Bogen Cardstock erhält.



Zunächst halbiert man den DIN A4-Bogen, so dass man mit einem Stück Cardstock der Maße 14,8 x 21 cm arbeitet.
Die lange Seite wird bei 2,5/8/13/18,5 cm gefalzt. Bei 10,5cm werden nur zwei kleine Markierungen gesetzt (s. Abbildung).
Die kurze Seite wird bei 4,9 und 9,9 cm gefalzt. Wichtig ist tatsächlich, dass der mittlere Teil 5 cm breit ist, damit man später die Stanze perfekt ansetzen kann.


Anschließend werden von den Markierungen bei 10,5 cm jeweils Dreiecke zu der nächsten Falz gefalzt.

 Nun werden die Seitenteile entsprechend der Abbildung entland der Falze weggeschnitten. Aber Achtung! Bei den Dreiecken muss jeweils eine Zugabe von ca 1 cm gegeben werden, damit man später eine Klebelasche zur Verfügung hat.


Nun kommt die zuvor erwähnte Stanze ins Spiel, mit deren Hilfe man den schönen Wellenrand erhält.


Die meisten Falze werden nun nach innen geknickt. Lediglich die Falze, die den Ausstanzungen am Nähesten liegen, werden nach außen geknickt.


Nun ist die beste Zeit, die Box noch ein wenig zu dekorieren. Entweder mit schönen Label- und Kreisstanzen oder auch  ein Guckloch einzubauen. Das zeigt Linda super in ihrem Anleitungsvideo.


Zum Zusammenbau wird ein Set Klebelaschen mit etwas Kleber Eurer Wahl benetzt und dann zusammengeklebt. Das andere Set wird NICHT geklebt. Dennoch habe ich nicht darauf verzichtet, da sie im verschlossenen Zustand die Box ordentlicher aussehen lassen.


Und nun geht es nur noch ans Befüllen und mit einem hübschen Band verschließen.


Und das waren meine Schätzchen kurz vorm Swappen. ;)


Swappige Grüße,

Mittwoch, 2. Januar 2019

Glück

Zum neuen Jahr und als Deko für die Silvesterparty habe ich diese kleinen Glücksbringer zusammengestellt.


 Die Vorlage für die Wunschknalltüte findest Du hier bei Trashtortendesign .


 Viel Glück für 2019!
 Viele Neujahrsgrüße,

Dienstag, 11. Februar 2014

Einmal 9 Karten bitte!

Achtung! Heute gibt es eine kleine Bilderflut, denn ich werde zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen hat sich nämlich das Patenkind meiner Schwester von mir Einladungskarten für ihren nahenden Geburtstag gewünscht. Und zum anderen bat mich Simone, einmal meinen Bastelprozess ein wenig zu dokumentieren.
Also, die Damen, ich hoffe, ich kann Eure Wünsche erfüllen. ;)

Die junge Auftraggeberin sollte mir erst einmal ihre Lieblingsfarben nennen, mit denen ich die Karten gestalten sollte. Wie aus der Pistole geschossen kam "lila". Und kurz danach noch "türkis". Ansonsten hätte ich freie Hand....
Alles klar. Damit kann ich arbeiten. Türkises Papier habe ich im Überfluss (ist schließlich auch mein Favorit!) und ein wenig violette Schnipsel sollten sich auch finden lassen. Tja, dachte ich.... Aber dazu gleich mehr.
Zuhause habe ich dann erst einmal meine früher gemachten Karten angeschaut, um einen schönen Sketch zu finden, der auch neunmal gut machbar ist. Dabei bin ich dann bei dieser Karte hängen geblieben.

Damit war die Sache auch schon mal geklärt. Jetzt ging es an die Papierauswahl. Die Türkistöne waren schnell gefunden, aber lila stellte sich doch als ein kleines Problem heraus. Zunächst fielen mir nämlich nur die sehr dunklen Schattierungen in die Hände, was die Karte hätte sehr düster wirken lassen.
Also suchte ich eine Alternative. Nahe dran ist doch pink.... und daher probierte ich dann mit dem Sketch und den ausgewählten Papieren die erste Kartengestaltung und schickte die Fotos für eine Entscheidungsfindung an meine Auftraggeberin.



Wie Ihr seht, ist zu diesem Zeitpunkt noch nichts geklebt, um die einzelnen Bestandteile noch flexibel verändern zu können. Das Pink gefiel der jungen Dame dann auch noch nicht so recht und sie fragte noch einmal ausdrücklich nach lila.
Also tauchte ich noch einmal in meine Papierkiste und es fiel mir tatsächlich noch ein Block mit hellen violetten Tönen in die Hände. Und so gab es nur wenige Minuten später einen nächsten Versuch.


Diese Variante gefiel ihr nun und ich durfte mich an die "Massenproduktion" machen. An mehreren Abenden werkelte ich dann immer wieder für ein halbes Stündchen.
Zunächst  klebte ich dann die Beispielkarte vernünftig fest, bevor ich mich daran machte, die einzelnen Bestandteile weitere acht mal vorzubereiten. Es hieß also messen, schneiden, stanzen, knoten, kleben und dann alles zusammen zu bauen.
Hier seht ihr die vorbereiteten Einzelteile mit der Beispielkarte.


Zwischenstand. Der Hintergrund ist aufgeklebt.


Die Kleinteile werden mit diversen Abstandsklebepads versehen.


Das Band an die einzelnen "Fensterstücke" zu kleben, war wohl die aufwändigste Geschichte an der ganzen Karte. Diverse Kleber kamen zum Einsatz. Für den ersten Halt gab es auf der Rückseite eine Spur mit dem Kleberoller, dann über dem Band eine Lage Tesa (für den sicheren Halt ohne späteres Rausrutschen). Und vorne gab es unter dem Knoten noch einen Klecks klar trocknenden Bastelkleber, um auch hier ein wenig mehr Stabilität (? Ihr wisst, was ich meine, oder?!) reinzubringen.


Und hier seht Ihr nun fast alle Kärtchen auf einem Haufen.


Trotz dessen, dass sie alle gleich sein sollen, gefällt mir diese Karte irgendwie am besten. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht ist sie am geradesten geklebt? Oder die Schleife am hübschesten verteilt? Oder, oder, oder...?
 

Und hier noch eine kleine Überraschung, von der die Empfängerin vorher nichts wusste: ein kleines glitzerndes Herz im Innenteil. Ich stelle mir vor, wie sie dort ihre Unterschrift vor das Herzchen setzt. ;)


Ich hoffe, die Karten sind nun auch sicher bei Ihr angekommen und sie kann sich schnell ans Schreiben und Verteilen machen. Viel Spaß auf Deiner Party!

Und ich hoffe, Euch hat der kleine Einblick in meine Bastel-Denk-Entstehungsprozesse ein wenig gefallen.

Scrappige Grüße,

Montag, 27. August 2012

Pyramidenboxen - Workshop

Weihnachten und die Adventszeit kommen immer früher als gedacht. Also dachte ich mir, ich zeige Euch hier mal einen Mini-Workshop für sehr schnell zu machende kleine Boxen. Diesen hatte ich vor ein oder zwei Jahren schon einmal im Scrapbooktreff gezeigt.
Los geht's.

Ihr braucht für eine Box:

* gemustertes Papier bzw. Tonpapier, 11 x 21 cm
* Schleifenband (ca. 30 cm), passend zum Papier
* Falzbein
* Lochzange o.ä.

Ihr faltet zunächst das Papier nach folgendem Prinzip (alle inneren Linien sind Falzlinien):
- Faltet die lange Seite einmal in der Mitte bei 10,5cm.
- Messt die Mitte der kurzen Seite (5,5cm).
- Faltet von diesem Punkt schräg zur Mittellinie. Wiederholt dies für alle Seiten, so dass im Anschluss das Papier wie unten abgebildet gefaltet ist.

1_Faltanleitung_Minibox_Dreiecksbox

Dann sollte es ungefähr so aussehen:

3_Falten_unten

Anschließend werden die Seiten gelocht. Dafür legt ihr am besten die gegenüberliegenden Seiten übereinander, und locht mit der Lochzange knapp 1 cm unter dem tiefsten Punkt. Die Seiten einzeln ausmessen und lochen klappt nicht so gut, weil dann die Löcher nicht übereinander liegen.

4_Lochen

Nun nehmt ihr euer Schleifenband und fädelt es durch alle vier Löcher. Dann ist die Mini-Box auch schon fertig und könnte z.B. so aussehen:

5_Fertig

Diese Boxen eignen sich prima für Adventskalender. Ich habe an einem langen Abend alle 24 Boxen geschafft. Dekoriert werden sie später. Natürlich kann man auch die Größe variieren. Behaltet nur ungefähr das Seitenverhältnis 2:1 bei.

Und zum Schluß noch ein weiteres Beispiel:

6_Beispiel_Geschenkbox_Anneke_2

Ich hoffe, der Workshop hat euch gefallen und ihr habt viel Spaß beim Nachmachen!